Sauber gibt nie auf
08. April 2012 17:11:28 CET
Peter Sauber bereut auch nach 20 Jahren Formel 1 keine Minute. Erst recht nicht nach dem erfolgreichsten Saisonauftakt der Geschichte.
Sergio Perez schaffte in Sepang den zweiten Platz.1993 wagte Peter Sauber mit Mercedes den Einstieg in die Formel 1, nach nur zwei Jahren verabschiedete sich der Motorenlieferant in Richtung McLaren. Im Jahr 2009 erlebte der Rennstall seine härteste Bewährungsprobe. Damals beendete BMW völlig überraschend sein Engagement in der Königsklasse und Sauber stand vor dem Abgrund. Peter Sauber kaufte sein Team vom bayerischen Motorenkonzern zurück und auch wenn dies sicherlich wirtschaftlich nicht rentabel gewesen sei, würde er es heute wieder genauso machen. „Denn Aufgeben war für mich noch nie eine Alternative“, sagte der Schweizer.
Mittlerweile gehört der Rennstall zum festen Bestandteil der Formel 1. „Wir sind zwanzig Jahre in der Formel 1. Das ist für ein Schweizer Team eine Sensation“, so Sauber und in dieser Saison sieht es ganz danach aus als würden die jahrelangen Bemühungen satte Früchte tragen.
Sauber steht vor der erfolgreichsten Saison seiner 20-jährigen Geschichte. Beflügelt von den guten Vorstellungen in den ersten beiden Rennen geht es für das Team zum nächsten Einsatz. Beim Grand Prix im Reich der Mitte hoffen die Piloten Kobayashi (13.00) und Sergio Perez (34.00) auf eine erneut starke Leistung. Topfavorit auf den Sieg in China ist Ex-Weltmeister Lewis Hamilton (4.00).

Wir sind zwanzig Jahre in der Formel 1. Das ist für ein Schweizer Team eine Sensation.
Peter Sauber
Nach zwei von insgesamt 20 Läufen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2012 hat Sauber bereits 30 WM-Punkte auf dem Konto. Damit liegt die Mannschaft aus der Schweiz auf dem vierten Platz der Konstrukteurswertung. Vor allem Sergio Perez steuerte mit seinem zweiten Platz in Sepang einige Punkte hinzu.
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